upperWORK Foerderprogramm ©Robert Josipovic
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Potenzialgruppen

Jugendliche und junge Erwachsene stehen naturgemäß im Fokus einer bedarfsgerechten Qualifizierung. Sie stehen vor der Wahl ihrer Basisausbildung und stellen damit die Weichen für ihre künftigen beruflichen Kompetenzen und möglichen Tätigkeitsfelder. Sie sind die Arbeitskräfte der Zukunft. Ein erfolgreicher Start in das Berufsleben ist zentral für die spätere Erwerbskarriere.

Frauen schöpfen ihr volles Erwerbspotenzial aus verschiedensten Gründen noch nicht aus. Es gilt, die Erwerbsbeteiligung zu erhöhen und auch die Segregation am Arbeitsmarkt zu verringern. Dafür ist insbesondere auch im Bereich der Qualifizierung anzusetzen.

Auch Menschen mit Migrationshintergrund schöpfen ihr Potenzial aufgrund fehlender oder nicht ausreichend sichtbarer Qualifikationen und Kompetenzen noch nicht aus. Entsprechende Maßnahmen können helfen, eine nachhaltige Integration am Arbeitsmarkt zu erreichen und die Erwerbsbeteiligung zu verbessern. 

Neue Zuwander:innen können mit ihren mitgebrachten Qualifikationen einen Beitrag zur Deckung des Arbeitskräftebedarfs leisten.

Ältere Menschen treten (zu) früh aus dem Erwerbsleben aus und verstärken damit den Arbeitskräftebedarf. Eine laufende Anpassung der Qualifikationen und altersgerechte Rahmenbedingungen können dazu beitragen, dass Beschäftigte länger „fit“ für den Arbeitsmarkt sind und diesem erhalten bleiben.

Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen bedürfen einer entsprechenden Unterstützung und spezifischen Qualifizierung, damit sie verstärkt am Erwerbsleben teilnehmen können. Gerade die fortschreitende Digitalisierung bietet hier Möglichkeiten einer verstärkten Erwerbsbeteiligung.